Google Chrome: Version 6 zum zweiten Geburtstag

Mit der Veröffentlichung einer stabilen Version 6 feiert Google den zweiten Geburtstag seines eigenen Web-Browsers Chrome. In einem Blog-Eintrag lässt das Chrome-Team den Erfolg der letzten zwei Jahre Revue passieren. Googles CEO Eric Schmidt wird am morgigen Dienstag wiederum die IFA in Berlin mit einer Keynote beenden. Vor der Veröffentlichung von Chrome sei JavaScript zehnmal langsamer gewesen, HTML5 war noch kein wichtiges Feature eines modernen Browsers und Sandbox-Prozesse für andere noch ein reines Forschungsprojekt - so der Rückblick des Chrome-Teams in einem Blog-Post zum zweijährigen Geburtstag des eigenen Projekts. Mittlerweile liegt der Marktanteil des Google-Browsers vor dem von Apples Safari, auf den Plätzen eins und zwei liegen aber noch unangefochten der Internet Explorer und Safari.

Google Chrome 6 bietet als wichtigste Neuerungen eine verbesserte Benutzeroberfläche, eine Autofill-Unterstützng für Formulare mit Synchronisationsfunktion sowie mehr Geschwindigkeit und Stabilität.

Mit Eric Schmidt spricht zum Ende der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin einer der wichtigsten IT-Manager weltweit. Zu welchen Themen sich Schmidt genau äußern wird, ist noch nicht bekannt, PC World hält allerdings einen Focus auf das Mobil-Betriebssystem Android für wahrscheinlich.

iPod-touch-Anleitung beschreibt Game Center und FaceTime

Die Website Patently Apple hat die Bedienungsanleitung des neuen iPod touch in die Hände bekommen. Da Apple diesen mit iOS 4.1 ausliefert, nimmt die Anleitung auch Bezug auf Apples neues Spiele-Portal Game Center. Auch erklärt die Anleitung die FaceTime-Funktion der vierten iPod-touch-Generation. Die Anleitung beschreibt, wie Game Center Benutzer Freunde zum Spielen einladen lässt oder automatisch mit einem anderen, ihnen unbekannten Personen verbindet. Als weitere Optionen benennt die Anleitung Leader-Boards für High-Score-Listen sowie die Möglichkeit, in bestimmten Spielen Bonuspunkte zu sammeln.

Der Abschnitt über FaceTime erklärt wiederum, wie der iPod touch - anders als bisher das iPhone 4 - den Benutzer für Apples Videochat-App über dessen Apple ID identifiziert. Das iPhone 4 setzt bekanntlich für Gespräche zwischen zwei iPhone-Benutzern auf die Herstellung des Kontakts über ein reguläres Telefongespräch, das die WLAN-Videochat-Verbindung dann ersetzt.

Das iOS 4.1 erscheint am Mittwoch, dem 8. September. Für den neuen iPod touch* verspricht Apple aktuell einen Versand binnen fünf bis sieben Werktagen.

Mobil-Web-Traffic in USA: Android holt auf

Die Web-Statistiker von Quantcast haben für den vergangenen August 2010 neue Zahlen zum Web-Traffic von mobilen Geräten mit Internet-Anbindung in den USA veröffentlicht. Die Tendenz der letzten Monate setzt sich fort: Googles Android holt stark auf Apples iOS auf, das zur Zeit aber noch klar auf Platz eins rangiert. Mit 56 Prozent Anteil liegt Apples Mobil-OS weiter deutlich vor Googles Android mit 25 Prozent, auf Platz drei liegt Research in Motions BlackBerry OS mit 9 Prozent. Die restlichen Entwickler teilen einen Anteil in Höhe von 10 Prozent unter sich auf. Im Mai 2009 lag das iOS noch bei fast 70 Prozent, während Android weniger als 10 Prozent des amerikanischen mobilen Web-Traffics generierte.

Hohe Verkaufszahlen für BSI-Kamerasensoren dank iPhone 4

Das iPhone 4 sorgt für einen Schub der Sensoren mit Backside-Illumination-Technologie (BSI) beziehungsweise rückwärtiger Belichtung. Der Sensor, der in der Kamera des iPhone 4 zum Einsatz kommt, sorgt dank eines anderen Aufbaus für bessere Ergebnisse bei Aufnahmen in dunkleren Umgebungen. Während Sensoren herkömmlicher Digitalkameras hinter Metallisierungsschichten, also teilweise in deren Schatten liegen, sind BSI-Sensoren so aufgebaut, dass das Licht direkt nach Passieren der Kameraoptik auf den Sensor trifft. Die Technologie kam zuvor nur im professionellen Bereich zum Einsatz, mit dem iPhone 4 macht Apple sie massentauglicher.

Die Marktforscher von iSuppi glauben, dass die Verkaufszahlen der BSI-Sensoren im Jahr 2010 bei 33,4 Millionen Stück liegen werden. Im letzten Jahr hätten sich überhaupt noch keine nennenswerten Stückzahlen verkauft. Mittelfristig würden die Sensoren auch in anderen High-End-Smartphones, langfristig auch in günstigeren Geräten zum Einsatz kommen. 2014 könnten die Hersteller dann schon 300 Millionen Stück verkaufen.

Markt für Apple TV und Co. wächst schneller als PCs und Smartphones

Apple möchte mit der neuen Version des Apple TV in größerem Stil im Markt der Wohnzimmer-Entertainment-Geräte mit Internet-Anbindung aktiv werden. Schenkt man den Marktforschern von iSuppli Glauben, handelt es sich dabei um den Markt für Internet-fähige Geräte, der von allen am schnellsten wächst. Zu den Geräten gehören neben Set-Top-Boxen wie dem Apple TV auch Fernseher mit Internet-Anbindung und Videospiele-Konsolen. Während die Hersteller dieser Geräte 2009 insgesamt 99,3 Millionen Exemplare verkauften, sollen es 2014 laut iSuppli 430 Millionen Stück sein. Jährlich würde der Markt somit um 34,1 Prozent zulegen. Das Wachstum für PCs und Smartphones werde im gleichen Zeitraum bei jährlich 12,1 beziehungsweise 22,7 Prozent deutlich unter diesem Wert liegen.

iTunes 10: Lösung für Inkompatibilität zu Automator-Workflows

Die Inkompatibilität von iTunes 10 zu vielen Workflows von Apples Automatisierungssoftware Automator lässt sich durch einen einfachen Trick beheben. Das Problem scheint zu sein, dass Automator iTunes 10 wegen der ersten Ziffer nicht für den Nachfolger der Version 9, sondern für die Version 1 der Software hält. Der Benutzer muss also die Skript-Daten der nicht mehr kompatiblen Workflows öffnen und die Mindestversion auf einen Wert unter 1 setzen. Dann soll laut Cnet alles wieder funktionieren. Die Workflows lassen sich im Ordner /System/Library/Automator/ finden, das Skript selbst lässt sich durch einen Rechtsklick auf den Workflow und den Befehl "Paketinhalt anzeigen" aufrufen. Die Datei "Info.plist" muss der Benutzer dann mit einem Text-Editor, der Authentifizierung unterstützt, aufrufen - beispielsweise Apples Property List Eitor oder TextWrangler. Im Abschnitt "AMRequiredResources" muss der Wert des "Version"-Strings dann unter 1.0 liegen - beispielsweise "0".

Apple erweitert Film-Trailer-Website um HTML5-Inhalte

Auf der eigenen Movie-Trailer-Website hat Apple einige neue Inhalte integriert. Eine neue "Showtimes"-Seite setzt auf die von Apple als bessere Flash-Alternative gepriesene Technologie HTML5, um amerikanischen Kunden das Kinoprogramm in ihrer Umgebung zu präsentieren. Die Seite kann den eigenen Standort des Besuchers feststellen und ihm Kinos in der Nähe empfehlen, die den gerade aufgerufenen Film zur Zeit zeigen. Mit Hilfe von Google Maps integriert Apple eine Landkarte, über die Website Fandango.com lassen sich direkt von zu Hause Karten für das Kino buchen.

Die neuen Features sind für Besucher außerhalb der USA weniger interessant. Allerdings demonstriert Apple mit ihnen, was für interaktive Inhalte ohne den Einsatz von Adobe Flash möglich sind. Die Seite lässt sich so auch mit Apples iOS-Geräten uneingeschränkt aufrufen.

Jobs zu Kritik an iTunes-10-Icon: "Wir sind anderer Meinung"

Eine der offensichtlicheren Neuerungen von iTunes 10 ist das Icon: Statt einer CD mit zwei Musiknoten besteht das Programmsymbol jetzt nur noch aus schwarzen Noten vor einem blauen Hintergrund mit silbernem Rand. Nicht allen Benutzern gefällt das neue Logo. Eine kritische Mail zum Thema beantwortete der Apple-CEO Steve Jobs mal wieder nur knapp, aber mit deutlicher Aussage. In einer Mail an Jobs erklärte ein iTunes-Benutzer, dass ihm das neue Logo überhaupt nicht gefalle. "Sie ersetzen ein in über 10 Jahren gewachsenes Wiedererkennungsmerkmal mit einem Unbekannten." Jobs' via iPhone versandte Antwort: "Wir sind anderer Meinung" ("We disagree").

Steve Jobs hatte im Rahmen der Präsentation von iTunes 10 auf dem Special Event am letzten Mittwoch erklärt, dass die Musik-Verkaufszahlen des iTunes Store bald über denen von physischen CDs lägen. Daher sei es angebracht, die CD aus dem Logo zu entfernen.

Update für TechTool Deluxe für Inhaber eines Apple Care Protection Plans

Apple bietet allen Inhabern eines AppleCare Protection Plans für ihren Mac eine neue Version der Software TechTool Deluxe von Micromat an. Mit dem Tool lassen sich der Prozessor, Arbeitsspeicher, Video-RAM, die Festplatte sowie weitere Komponenten auf Fehler überprüfen. Darüber hinaus bietet das Tool diverse Reparatur-Funktionen für die Festplatte. Was das Update an Neuerungen bringt, verrät Apple in seinem Support-Dokument nicht. Auf der Website von Micromat lassen sich jedoch Informationen zum Update auf die Version 3.1.3 aufrufen, die volle Kompatibilität zu Mac OS X 10.6 Snow Leopard versprechen.

Um den kostenlosen Download zu starten, müssen Inhaber eines AppleCare Protection Plans* in dem Support-Dokument die Seriennummer ihres Macs angeben. Die Garantieverlängerung mit diversen Zusatzleistungen lässt sich binnen der regulären Garantielaufzeit eines Macs, also einem Jahr nach dem Kauf abschließen. Mit dem Protection Plan liegt die Garantielaufzeit bei insgesamt drei Jahren. Der Preis variiert je nach Mac zwischen 169 (Mac mini) und 299 Euro (Mac Pro).

Apple produziert monatlich 2 Millionen iPads - 3 Millionen als Ziel

Apple lässt in diesen Tagen zwei Millionen iPads pro Monat produzieren - zuvor lag die Zahl noch bei einer Million. Aber auch die Dopplung soll dem Unternehmen noch nicht genug sein: Fürs Weihnachtsgeschäft soll sich Apple drei Millionen Geräte pro Monat wünschen. Die Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley berichtet von der Produktionssteigerung. Den Partnern in Asien gegenüber soll Apple bereits den Wunsch geäußert haben, im letzten Kalenderquartal 2010 drei Millionen Geräte pro Monat produzieren zu wollen. Gleichzeitig verweist Huberty darauf, dass der Erfolg des iPads nicht zulasten der Mac-Verkaufszahlen gehe: Diese steigerten sich zuletzt um 20 bis 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.